21. Oktober 2021 | Wiesbaden Hall of Fame der deutschen Forschung 

Die Hall of Fame der deutschen Forschung wurde 2009 vom manager magazin ins Leben gerufen und wird seit 2015 vom Merck-Konzern unterstützt.

Diese Aus­zeichnung wird an Wissen­schaftler, die einen her­aus­ragenden Beitrag zur Weiter­entwicklung der Forschung leisten und den Wirt­schafts­stand­ort Deutsch­land im inter­nationalen Wett­be­werb zukunfts­fähiger machen, vergeben. 

Bereits zum siebten Mal richtete Merck die renommierte, vom manager magazin ins Leben gerufene Gala und Berufungs­feier aus, die dieses Jahr zum ersten Mal voll­ständig digital statt­fand.

Wie in den Vor­jahren wurden zusätz­lich die Curious-Minds-Forscher­preise an zwei junge, exzellente Forscher vergeben, deren Arbeit bereits jetzt wirt­schaft­lichen Nutzen deutlich erkennen lässt. In diesem Jahr wurde der Preis in den Kategorien „Mobilität und Energie“ sowie „Materialien und Wirkstoffe“ vergeben.

Die Laureaten des Jahres 2021

Uğur Şahin und Özlem Türeci, beide Medizin-Professoren an der Universität Mainz, haben das inzwischen börsennotierte Unternehmen BionTech gegründet und gehören zu dessen Vorstand. In den BionTech-Labors wurde der erste Impfstoff gegen den Corona-Erreger Sars-CoV2 entwickelt, der weltweit eine Zulassung erhielt. Hierfür verwendeten die Forscher eine neue Technologie mit künstlich synthetisierbaren Botenstoff-Molekülen, die demnächst auch als Therapie gegen Krebs eingesetzt werden soll.

„Es ist ein Privileg, jeden Tag etwas lernen zu dürfen.“

Die Preisträger der Curious-Minds-Awards

Matthias May

Curious-Minds-Preis­träger 2021 in der Kategorie Mobilität und Energie

Der promovierte Physiker entwickelt an der Uni Ulm photoelektrische Brennstoffzellen, die durch den Einsatz von Sonnenlicht Wasserstoff direkt aus Wasser gewinnen und daraus Elektrizität produzieren. Die neuartigen Geräte können als hoch effiziente Stromquellen für Elektroantriebe dienen.

Michael Saliba

Curious-Minds-Preis­träger 2021 in der Kategorie Materialien und Wirkstoffe

Der Professor der Universität Stuttgart erforscht „Zweischicht“-Solarzellen, die mit einer zusätzlichen Lage neu entwickelter Kristalle eine deutlich höhere Stromausbeute aus dem Sonnenlicht erzielen als die herkömmliche Technik. Für die Großserien-Herstellung will er ein Unternehmen ausgründen.

Impressionen

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