Ein Überblick Die Laureaten in der virtuellen Ruhmes­halle

Hall of Fame der deutschen Forschung

Preisträgerin 2020

Emmanuelle Charpentier
Die Chemie-Nobel­preis­trägerin des Jahres 2020 wurde wegen ihrer grund­legenden Beiträge zur Entwicklung der CRISPR/Cas9-Methode berufen.


Preisträger 2019

Karsten Danzmann
Für seine maß­gebliche Beteiligung an der Entwicklung der sensiblen Mess­technik, mit der im Jahr 2015 Gravi­tations­wellen nach­ge­wiesen werden konnten, wurde Danzmann in die Ruhmes­halle berufen.


Preisträger 2018

Franz-Ulrich Hartl
Hartl wurde für die Ent­deckung der Chaperone und ihrer Funktion bei der Form­gebung zell­eigener Protein­moleküle und für die Erforschung von Wirk­stoffen gegen defekte Chaperone gewürdigt.


Preisträger 2017

Ernst-Ludwig Winnacker
Winnacker wurde wegen seiner Verdienste als Mit­be­gründer des „Biotech Valley“ im ober­bayerischen Martinsried und als Präsident der Deutschen Forschungs­gemein­schaft (DFG) sowie als Gründungsgeneral­sekretär des Euro­päischen Forschungs­rates (ERC) berufen.

August-Wilhelm-Scheer
Scheer erhielt die Aus­zeichnung für die Ent­wicklung einer Softwarearchitektur, die das digitale Managen aller Geschäfts­prozesse eines Unter­nehmens erst auf breiter Basis möglich gemacht hat.


Preisträger 2016

Franz Pischinger
Pischinger hat die Ab­gas­reinigung bei Otto- wie bei Diesel­motoren stark ver­bessert, was die Schad­stoffe welt­weit reduziert hat.

Jens Frahm
Frahm erhielt die Aus­zeichnung für seine schnellen Kernspin-Unter­suchungs­ver­fahren in der medizinischen Diagnostik, die unter anderem Film­auf­nahmen vom schlagenden Herzen ermöglichen.


Preisträger 2015

Manfred Weck
Weck ist Maschinenbau-Professor und lang­jähriger Direktor des Werk­zeug­maschinen­labors an der RWTH Aachen.

Gerhard Ertl
Ertl ist Chemie-Nobel­preis­träger des Jahres 2007 und emeritierter Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin.


Preisträger 2014

Ludwig Pohl 
Pohl hat als Abteilungs­leiter in der chemischen Forschung bei Merck maß­geblich die Entwicklung sogenannter Flüssig­kristalle voran­ge­trieben. Diese Ver­bindungen­ liefern die Basis für Flach­bild­schirme (LCD) in TV-Apparaten, Note­books und Tablet-Computern, für Touchscreens in Navigations­geräten und Mobil­telefonen.

Stefan Hell
Hell wurde geehrt für die Entwicklung eines bahn­brechenden Mikroskopierverfahrens. Mithilfe der neuen Technik lassen sich lebende Zellen beobachten und einzelne Moleküle darstellen.


Preisträger 2013

Hans-Jörg Bullinger
Ehemaliger lang­jähriger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

Klaus von Klitzing
Physik-Nobelpreisträger des Jahres 1985


Preisträger 2012

Axel Ullrich
Direktor am Max-Planck-Institut für Bio­chemie in Martinsried bei München

Christiane Nüsslein-Vollhard
Medizin-Nobel­preis­trägerin des Jahres 1995


Preisträger 2011

Joachim Milberg
Gründungs­präsident der Deutschen Akademie der Technik­wissen­schaften („Acatech“)

Theodor W. Hänsch
Direktor am Max-Planck-Institut für Quanten­optik und Leiter der Abteilung Laser­spektro­skopie


Preisträger 2010

Günter Spur 
Pionier der modernen Produktions­wissen­schaften und „Vater der Fabrik von morgen“

Harald zur Hausen
Medizin-Nobel­preis­träger des Jahres 2008 und lang­jähriger Direktor des Deutschen Krebs­forschungs­zentrums in Heidelberg

Manfred Eigen 
Chemie-Nobel­preis­träger des Jahres 1967 und lang­jähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für bio­physikalische Forschung in Göttingen

Karl Ziegler 
Chemie-Nobel­preis­träger von 1963 und lang­jähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Kohle­forschung in Mülheim/Ruhr (posthum)


Preisträger 2009

Karlheinz Brandenburg
Team­leiter bei der Entwicklung des Daten­komprimierungs­standards MP3

Feodor Lynen 
Nobel­preis­träger für Medizin des Jahres 1964, Gründungs­direktor des Max-Planck-Instituts für Zell­chemie – das heutige Max-Planck-Institut für Bio­chemie in Martinsried bei München, die Keim­zelle der deutschen Biotechbranche (posthum)

Werner Heisenberg 
Nobel­preis­träger für Physik des Jahres 1932 und Begründer der Quanten­mechanik (posthum)

Peter Grünberg 
Nobel­preis­träger für Physik des Jahres 2007 und Entdecker des Riesen­magneto­wider­stands