HALL OF FAME
der deutschen Forschung 2019

HALL OF FAME der deutschen Forschung 2019

Die Hall of Fame der deutschen Forschung wurde 2009 vom manager magazin ins Leben gerufen. Diese Auszeichnung wird an Wissenschaftler, die einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschung leisten und den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger machen, vergeben. Die Hall of Fame der deutschen Forschung bietet eine Plattform, um wissenschaftliche Errungenschaften ins Rampenlicht zu rücken und einem breiteren Publikum vorzustellen.

Bereits zum fünften Mal richtet Merck die renommierte, vom manager magazin ins Leben gerufene Gala und Berufungsfeier aus, zu der alljährlich im Herbst gut 100 Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kommen werden. Gastgeber sind Stefan Oschmann, CEO von Merck, und Martin Noé, Mitglied der Chefredaktion des manager magazins.

Etwa einhundert prominente Gäste hatten sich bei der Festveranstaltung in Berlin versammelt: Bundesminister Helge Braun sprach ein Grußwort, neben Führungskräften aus dem Merck-Konzern feierten auch Dieter Spath, Präsident von Acatech, der Akademie für Technikwissenschaften, und August Wilhelm Scheer, ehemaliger Präsident des Branchenverbandes Bitkom und Lauerat der Forscher-Hall of Fame.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung hat nun 24 Mitglieder, darunter Harald zur Hausen, Medizin-Nobelpreisträger von 2008, Stefan Hell, Chemie-Nobelpreisträger von 2014 und Karlheinz Brandenburg, Entwickler des Datenkompressionsverfahrens mp3.

Prof. Dr. Karsten Danzmann

Karsten Danzmann, Direktor am Albert-Einstein-Institut (AEI) für Gravitationsphysik in Hannover, wurde feierlich in die Hall of Fame der deutschen Forschung berufen. Der 64jährige war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der sensiblen Messtechnik, mit der im Jahr 2015 Gravitationswellen nachgewiesen werden konnten. Albert Einstein hatte diese Phänomene hundert Jahre zuvor in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie postuliert.

Mit Hilfe der so genannten Laser-Interferometrie, die das Team um Karsten Danzmann auch in einer Messstation nahe bei Hannover einsetzt, lassen sich die Gravitationswellen detektieren, die zum Beispiel im Weltall bei der Kollision und Verschmelzung von so genannten Schwarzen Löchern entstehen. Die Laser-Interferometrie kann auch auch die GPS-Ortung wesentlich verbessern, was bei neuen Anwendungen in der Logistik, der Verkehrssteuerung, der Landwirtschaft und in der Automobilität beim autonomen Fahren eingesetzt werden kann. Firmen-Ausgründungen der Leibniz Universität Hannover haben die Entwicklung neuer Geräte für diese Nutzungen zu ihrem Geschäftsmodell gemacht.

Prof. Dr. Ulrike Kramm

Den Curious-Mind-Award in der Kategorie Mobilität und Energie hat Ulrike Kramm erhalten. Die Junior-Professorin der TU Darmstadt entwickelt preisgünstige und umweltfreundlich herstellbare, robuste Katalysatoren für Brennstoffzellen, die zum Beispiel an Bord von E-Mobilen den Antriebsstrom liefern können. Die Rohstoffe für die neuen Materialien sind überall erhältlich und viel billiger als das derzeit verwendete Platin.

Dr. Xiaoying Zhuang

In der Kategorie Materialien und Wirkstoffe wurde Xiaoying Zhuang mit dem Curious-Mind-Award ausgezeichnet. Die Computerwissenschaftlerin entwickelt an der Leibniz Universität Hannover digitale Simulationen, mit denen neue Materialien etwa für die Nano-Energiespeicher in der Medizintechnik oder für Leichtbau in der Luft- und Raumfahrt erprobt werden. Die technischen Elemente sind so klein, die Prozesse so kurz, dass sie nicht mit Mikroskopen und herkömmlicher Zeitmessung überprüft werden können.

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Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials. Seit der Gründung vor 350 Jahren in Darmstadt hat Merck sich zu einem globalen Unternehmen entwickelt. Gut 52.000 Mitarbeiter arbeiten in 66 Ländern an bahnbrechenden Lösungen und Technologien.

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MICHAELA RUSCHPLER
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